Praxis-Check-up

Im Rahmen des FIT4NOTFALL Praxis-Check-ups wird genau überprüft, ob die internen Strukturen Ihrer Einrichtung bereit für den Ernstfall sind. Ist der vorhandene Notfallplan aktuell – wo kann er gegebenenfalls optimiert werden? Welche Ergebnisse liefert ein Equipment-Check?

Die Analyse wird dabei individuell auf die Problemstellungen Ihrer Einrichtung angepasst und garantiert so einen umfangreichen Katalog an Empfehlungen, die dem Team bei Bedarf auch in Form weiterführender Kurse vermittelt werden können. Auf Wunsch erfolgt zudem die Implementierung von Standard Operating Procedures (SOP) und Crisis Ressource Management (CRM).

Skill-Training

Die praktischen Übungen sind das Herzstück der FIT4NOTFALL Seminare. Fähigkeiten, die einmal praktisch erlernt und regelmäßig geübt wurden, hat man im Ernstfall schnell parat. Das kann Leben retten. Wir trainieren mit dem Team beispielsweise Techniken des Atemwegsmanagements (inkl. Larynxtubus, Maske-Beutel-Beatmung, endotracheale Intubation, Koniotomie), das Legen intravenöser und intraossärer Zugänge, Techniken der Herzdruckmassage, Defibrillation und das Aufziehen von Medikamenten.

Auf Wunsch entwickeln wir mit Ihnen individuelle Skill-Trainings, die gezielt zu Ihren Anforderungen passen.

Patienteneinschätzung

Die zügige Untersuchung und Einschätzung von Patienten ist die Basis für die präklinische Versorgung. Gerade in Notfällen spielt der Faktor Zeit eine ganz entscheidende Rolle. Ziel ist es, schnellstmöglich das Problem zu identifizieren, das den Patienten am meisten bedroht. Ein professionelles Vorgehen folgt meist einem organisierten Ansatz.

Ein Beispiel dafür ist das ABCDE-Schema: Dies ist ist eine Strategie zur Untersuchung/ Versorgung kritisch kranker oder verletzter Patienten auf Basis einer Prioritätenliste. Das ABCDE-Schema ist ein wichtiger Bestandteil der FIT 4 NOTFALL Seminare.

Reanimation

Als Reanimation (auch bekannt als Cardio-Pulmonale-Reanimation, CPR) bezeichnet man die Wiederbelebung eines Menschen bei Atmungs- und Kreislaufstillstand. Die gängigen Techniken sind Herzdruckmassage, Beatmung und weitere Maßnahmen zum „Ankurbeln“ des Blutkreislaufs. Das Training wird in Basic Life Support (Basismaßnahmen der Reanimation) und Advanced Life Support (Erweiterte Maßnahmen der Reanimation) angeboten. Grundlage dafür ist die Leitlinie des European Research Council (ERC).